NCV3 und Rost

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wocrafter
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von wocrafter » 10.02.2014 19:16

Man muss heute leider sagen das sich FIAT mehr Mühe mit dem Rostschutz macht als MB!!

Wo macht sich die Edelschmiede mehr Mühe??? Auch wieder so ein Stammtisch..................... :mrgreen: :mrgreen:

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Möms-chen
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Möms-chen » 10.02.2014 20:05

Das mit den Wasser-Frost-Schäden ist ja bekannt und man kann das wohl schnell abstellen. So hat jedes Auto seine Wehwechen :mrgreen:
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reinhard_f
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von reinhard_f » 10.02.2014 20:39

wocrafter hat geschrieben:Man muss heute leider sagen das sich FIAT mehr Mühe mit dem Rostschutz macht als MB!!

Wo macht sich die Edelschmiede mehr Mühe??? Auch wieder so ein Stammtisch..................... :mrgreen: :mrgreen:

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Gruß Wolfgang
Ich weiß es nicht genau, aber hat MB auch eine 8 jährig Garantie gegen Durchrostung?

FIAT hat in den letzen 10 Jahren gelernt, dass schlechte Qualität, vor allem schnelles Rosten, den Umsätzen erheblich schadet. Verzinkte Bleche und Hohlraumversiegelung sind dort heute selbstverständlich. Selbst der preiswerte Panda gehört heute zu den zuverlässigsten PKWs.

Mag sein, dass die Mechanik bei MB etwas langlebiger ist, man kann aber auf jeden Fall sagen, dass zumindest die Teileversorgung für ältere Fahrzeuge dort besser ist.
Für meine Rechtschreibung kann ich als Legastheniker keine Gewähr übernehmen.

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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von mäusebär » 10.02.2014 20:50

Also, grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass der Besitzer viel für oder gegen Rost tun kann.
Ein Rostproblem finde ich aber besonders bemerkenswert (wurde auch im Sprinterforum diskutiert):
An der Bandseite der beiden Hecktüren (D-Säule müßte die heißen) gibt es oben (beim JC am Übergang zum GFK-Dach) eine überlackierte PVC-Fuge. Man sieht davon nur ca. 5 cm. Wenn man nun die Hecktüren zu schwungvoll gegen die Anschläge knallt, soll sich angeblich die D-Säule durch die Hebelefekte leicht elastisch verdrehen und die PVC-Fuge strecken. Mit der Zeit reißt diese (man sieht dann auch einen leichten Riss im Lack), Feuchtigkeit kann eindringen und der Rost entsteht. So heißt es jedenfalls im Sprinterforum.
Meiner hat an besagter Stelle auch einen kleinen Riss :shock: , jedoch keinen sichtbaren Rost :roll: . Ich war am Sonntag mal beim :lol: MB-Nutzfahrzeughändler und siehe da, fast die Hälfte der Sprinter hatten hier einen Riss, besonders die mit einigen km. Scheint bei den frühen Modellen ein akutes Problem zu sein.
Hinzu kommt noch, dass der Radträger bein JC die Sache mit Sicherheit nicht verbessert :( .

Ich habe einen JC mit ca. 30.000 km gekauft, welcher scheinbar noch nicht allzu viele Winter gefahren wurden (Die weißen kleine Aufkleber auf den Fahwerksteilen mit dem Barcodes aus dem Werk sind noch fast alle drauf...). Und bei mir steht er im Winter in der geschützten und gut durchlüfteten Halle (dafür aber mit Marder :roll: ) und wird nicht gefahren. Davon erwarte ich mir den besten Rostschutz :mrgreen:

Ich werde aber trotzdem im Frühjar das ganze Fahrzeug polieren und alles kontrollieren, wo ich hinsehen kann.

Gruß Mäusebär
bis Mai 2017 James Cook NCV3, EZ 2008, 150 PS, Jaspisblau
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Möms-chen » 10.02.2014 20:58

mäusebär hat geschrieben: Meiner hat an besagter Stelle auch einen kleinen Riss :shock: , jedoch keinen sichtbaren Rost :roll:
Da mach direkt Fluidfilm drauf. Das hilft 8)

Die Fugen sind immer ein Problem. Beim Sprinter sind die leider nicht lackiert und da ist das Hauptproblem.
Normales Sikaflex ist nicht UV Stabil, dann wird es brüchig und bei verdrehung brechen die auf....und der Rost kann kommen.
Beim T4/T5 z.B. sind alle Nähte überlackiert und dadurch UV geschützt.
Heute gibt es auch UV Stabilen Karroseriekleber...der ist aber teurer...Sika 222UV. Damit werde ich meine Dachfuge (nicht lackiert) austauschen, wenn es soweit ist.
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von endeavour » 10.02.2014 21:36

Tachja,
....bei soll viel geschriebenen Mängeln und Rost, selbst bei Sprinter ab Baujahr 2006, was haarsträbend ist, kommt zu allem Überdruss noch der ganze Ärger über die Mängel am Aufbau, wie gebrochen Fensterrahmen oder gelöste Klebenähte des Doppelglassschiebedachs. Was ist nun noch gut an Mercedes und\oder Westfalia (inbesondere Baujahr ab 2006) gerade in Punkto Qualität?? Ich will nun den Cook nicht schlecht reden oder gar Werbung für andere Aufbauer machen, aber andere Wohnmobilhersteller haben da gut in den letzten Jahren doch aufgeholt oder?? Wie zum Beispiel der Joko, den ich auf der letzten CS gesehen habe.
Gruß endeavour
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Roland_TR » 10.02.2014 21:43

Ich benutze als Oldtimer Besitzer http://fluidfilm.de im Test nicht das allerbeste Mittel (Platz 4 von 30) aber dafür ein Mittel das ohne Spezialwerkzeuge verarbeitet werden kann, verträglich mit anderen Mitteln und von Laien gut in Hohlräumen zu verarbeiten. Den Unterboden sprühe ich damit einmal im Jahr komplett ein.
Hallo reinhard_f,
welches von den vielen Fluidfilm-Produkten nimmst du?

Gruß
Roland
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von reinhard_f » 10.02.2014 21:51

Roland_TR hat geschrieben:
Ich benutze als Oldtimer Besitzer http://fluidfilm.de im Test nicht das allerbeste Mittel (Platz 4 von 30) aber dafür ein Mittel das ohne Spezialwerkzeuge verarbeitet werden kann, verträglich mit anderen Mitteln und von Laien gut in Hohlräumen zu verarbeiten. Den Unterboden sprühe ich damit einmal im Jahr komplett ein.
Hallo reinhard_f,
welches von den vielen Fluidfilm-Produkten nimmst du?

Gruß
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FLUID FILM am besten in der Spraydose.
Das ist etwas teurer, geht am einfachsten und ist recht ergiebig. 3-4 Dosen reichen für den Unterboden und eine ca. 1 m Verlängerung für Hohlräume ist auch dabei.
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von mäusebär » 11.02.2014 19:58

Möms-chen hat geschrieben:
mäusebär hat geschrieben:
Die Fugen sind immer ein Problem. Beim Sprinter sind die leider nicht lackiert und da ist das Hauptproblem.
Normales Sikaflex ist nicht UV Stabil, dann wird es brüchig und bei verdrehung brechen die auf....und der Rost kann kommen.
Beim T4/T5 z.B. sind alle Nähte überlackiert und dadurch UV geschützt.
Heute gibt es auch UV Stabilen Karroseriekleber...der ist aber teurer...Sika 222UV. Damit werde ich meine Dachfuge (nicht lackiert) austauschen, wenn es soweit ist.
Die Fuge, die ich meine ist aber überlackiert.

Wobei nach meinem Kentnissstand genau diese überlackierten Fugen die kritischen sind.
Mir wurde das mit den "zusilikonierten" Fugen mal so erklärt:
Bei den lakierten Fugen (so wie beim T4) wird die Fuge als unlackiertes, grundierte Blech mit eine Art Fugen-PVC ausgespritzt und danach überlackiert.
Durch Karoserieverwindungen und Wärme/Kälte wird das Fugenmaterial mit der Zeit spröde und bekommt (samt Lack) feine Risse. Wasser undSsalz können an die nur grundierten Blechteile in der Fuge gelangen und relativer schneller Rost ist die Folge.

Bei den schwarzen Fugen (wie die großen senkrechten am Sprinter) wird die Karosse ohne Verfugung komplett fertig lackiert und erst zum Schluß mit dem schwarzen "Batz" verfugt. Wenn diese Fugenmaterial durch Wärme/Kälte und Karoserieverwindungen Risse bekommt, ist immer noch eine einigermaßen schützende Lackschicht vorhanden, welche dem Rost wenigstens einigermaßen Widerstand leisten kann.
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Möms-chen » 11.02.2014 21:16

Ah...klingt schlüssig.
Bei meinen Bussen (ich hatte bis jetzt 5x T4) hatte ich zwar an manchen leichte Risst im Lack, zum Glück aber nie Rost.

Wie ist das denn bei den Ducatos?
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Bosti » 18.02.2014 00:02

Moin,

Es ist ja schon eine Menge gesagt worden. Wir hatten unseren Schlumpf im 2. Jahr zur Hohlraumversiegelung hier in Hamburg gegeben. Das wurde über die MB Niederlassung im Bornkampsweg bei Diebenau gemacht.

Aber auch ich bin letztes Jahr fündig geworden hinten unten am Einstieg unter der schwarzen Verkleidung, die den Abschluss zum Fußboden bildet. Gerade hier sammelt sich gerne Kondenswasser. War nicht weiter schlimm, weil rechtzeitig entdeckt.

Bosti

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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von mäusebär » 08.03.2014 08:05

Moin zusammen,

also, wenn ich alles was bisher mal zu dem Thema hier geschrieben wurde mal zusammen fasse, gibt sich für mich folgendes Bild:

Auch beim James Cook auf NCV3 Basis ist die Rostthematik unbestritten vorhanden. Jedoch scheint mir das Problem deutlich geringer ausgeprägt zu sein, als bei Sprintern im gewerblichen Dauereinsatz (Kurrierdienste, Handwerkerfahzeuge,... mit sehr hoher, jährlicher Laufleistung, siehe sprinter-Forum).

Hier kann man wohl mit sorgfältiger Fahrzeugpflege und diversen Vorsorgemaßnahmen mit relativ wenig Aufwand viel erreichen. Wenn zudem das Fahrzeug nur im Sommer gefahren wird und keine wesentliche "Streusalzbehandlung" erhält, dürfte sich das Problem nochmals deutlich reduzieren (hab ein Saisonkennzeichen 3-10 :D ).

Dann hoffe ich mal, daß meinen JC ein langes, "oxidationsfreies" und natürlich mechanisch "faltenfreies" Leben bevorsteht.... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Grüße
Mäusebär
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von mäusebär » 08.03.2014 08:10

Ach so, noch mal ne Frage an Bosti:

warum ist eurer eigentlich oben weiß :?: :?: :?: :?:
War das original, oder ist das ne Krankheit :mrgreen:

Nein, jetzt ohne Witz, mich interessierts wirklich, ist ja schließlich nicht die Regel....
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Spacy » 08.03.2014 11:05

Das ist die ultimative Schlumpfmobil Ausführung
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Re: NCV3 und Rost

Beitrag von Janno » 08.03.2014 11:25

mäusebär hat geschrieben:Nein, jetzt ohne Witz, mich interessierts wirklich, ist ja schließlich nicht die Regel....
Hochdach in Wagenfarbe ist ein aufpreispflichtiges Extra.
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