Bordbatterien

Allgemeine Probleme mit dem Cook? Hier gibt es Tipps und Tricks.
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Jürgen
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Jürgen » 29.05.2020 21:26

Hallo Markus!
Sind es denn noch die ersten Batterien? Falls ja, beide erneuern. Ist die verbliebene Batterie älter als 1 Jahr, trotzdem immer beide Batterien gleichzeitig tauschen.
Die Fitness der älteren Batterie hängt vom allgemeinen Pflegezustand ab und läßt sich nur über einen Belastungstest bestimmen und dann kann man auch anders entscheiden.
Meine sind bereits gute 17 Jahre in Betrieb, total fit und parallel verschaltet mit einem jüngeren 2. Paar. Das Zauberwort heißt dabei Erhaltungsladung.
Gruß Jürgen
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loginz
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Re: Bordbatterien

Beitrag von loginz » 30.05.2020 07:54

Moin Jürgen,

es sind die ersten, seit wir den Bus unser Eigen nennen.

Demnach werden wir in den saueren Apfel beißen und beide austauschen. Aber wenn ich es richtig verstehe, hast Du eine neue Batterie zur alten dazugenommen und sorgst mit Erhaltungsladung (im Winterquartier) für eine durchgehende Stromversorgung, oder?

Gruß Markus
James Cook 1999, 140.000 km ff :wink:

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Jürgen
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Jürgen » 30.05.2020 09:09

Hallo Markus!
21 Jahre alte Batterien bei Dir ist doch eine Superleistung, nix mit sauren Apfel. Ich habe bei mir zu dem bereits gut 17 altem Batteriesatz im Wassertank noch einen zusätzlichen Batteriesatz im Heckstauraum verbaut und parallel verschaltet, diese Batterien sind erheblich jünger. Manchmal trenne ich die 4 Batterien, laß sie 2 Tage ruhen und messe und prüfe. Alles Bestens bis jetzt! Mit Erhaltungsladung über das 230 V Ladegerät meine ich natürlich nicht nur die in der Winterstandzeit, auch sonst in den Standzeiten. Im Sommer reicht da auch schon der Solarertrag einer Zelle auf dem Dach. Habe auch einen 1200 W Wechselrichter verbaut welcher die Batterien ab und an mal richtig fordert, alles problemlos schon seit vielen Jahren
Gruß Jürgen
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loginz
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Re: Bordbatterien

Beitrag von loginz » 30.05.2020 12:53

Hallo Jürgen,

hast schon recht! Lieber sich freuen, dass die Batterien so lange gehalten haben, anstatt sich zu ärgern, dass sie kaputt sind.

Wir würden gerne Batterien verbauen, die nicht gasen -> also entweder Gel oder AGM
Ich würde nur sehr ungern das original Ladegerät tauschen, da ich einfach überhaupt keine Ahnung davon habe --> also Gel-Batterien ans alte Ladegerät, da AGM nur bis max 80% vom alten Ladegerät geladen werden
Ist meine Gedankengang richtig? Gibt es hierbei Probleme mit der Starterbatterie, da ich folgendes gefunden habe, aber nicht ganz verstehe:
e: Wohnraumbatterie die xxste

Beitrag von komposti » 16.02.2019 22:13

domichi hat geschrieben: ↑
16.02.2019 20:15
Ich hatte irgendwo auch gelesen dass die Lima abschaltet oder abgeschaltet wird wenn die Batterie voll geladen ist.UNd dass dann die Bordbatterien auch nix mehr abbekommen... :shock: hm wieder grübel grübel.

Ja, das hab ich auch irgendwo gelesen - wenn das stimmt, frage ich mich nur: wieso haben wir dann doch meistens volle Exides nach der Fahrt?
Nur, weil der Starterakku leer war? Schwer nachzuvollziehen - oder?
Wir fahren mit dem originalen Ladegerät und Solar, wie schon geschrieben, bis jetzt erfolgreich und zufrieden - hoffentlich bleibt das so.
Übrigens lädt die Solaranlage auch immer etwas Strom in den Starterakku, der müsste also dann eher früher voll sein und die Lima dann entsprechend früher runterregeln...

Na ja, ich wünsche Dir die richtige Entscheidung und in Zukunft immer genug Saft in den Akkus, egal welche es werden.
(Für die nächsten 17 Jahre :mrgreen: , denn Aufgeben gilt nicht 8) )

BG Komposti
JC 2003, 316 CDI, Automatik, Alaskaweiß, gelbe Einrichtung, 85 W PV Anlage, Hinterachse luftunterstützt, AHK, Mopedbühne, usw...
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Wenn ja, würde ich diese Batterie kaufen: Exide ES900 Equipment Gel (Gel G80) 80Ah
Was haltet ihr von der Wahl?

Viele Grüße und besten Dank für eure Unterstützung!
James Cook 1999, 140.000 km ff :wink:

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Re: Bordbatterien

Beitrag von Jürgen » 30.05.2020 13:16

loginz hat geschrieben:
30.05.2020 12:53
Wenn ja, würde ich diese Batterie kaufen: Exide ES900 Equipment Gel (Gel G80) 80Ah
Hallo Markus!
Dein Gedankengang ist richtig, kaufe die Exide ES900 und da machst alles richtig dabei.
Wenn die dann kaputt sind und Dein James Cook läuft immer noch, wovon ich stark ausgehe, dann wechselst Du auf die Technologie LiFePO4 samt Ladegeräterneuerung und dann wird es richtig gut. Leider sind die LiFePO4 noch viel zu teuer, aber gut sind sie!
Gruß Jürgen
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Jürgen » 30.05.2020 13:26

Markus, ich sehe gerade das ich mir die Exide ES950 eingebaut habe.
Diese hat neben höherer Kapazität auch andere Abmaße, passt aber meines Wissens nach!
Gruß Jürgen
https://www.autobatterienbilliger.de/Ex ... -Gel-ES950
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Re: Bordbatterien

Beitrag von loginz » 30.05.2020 13:53

Hallo Jürgen,

herzlichen Dank für Deine Hilfe!

Gruß Markus
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Jens L » 30.05.2020 14:47

Hallo Markus,

zur Bestätigung, die Exide ES950 passen rein. Ich habe diese auch drin.

Gruß Jens Bild

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steko
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Re: Bordbatterien

Beitrag von steko » 01.06.2020 18:47

Hi Markus

Hab auch grad die ES950 montiert.

Und geladen werden sie vom Alternator über das Trennrelais K1 welches durch den D+ / Klemme 61 Anschluss bei Motorlauf geschlossen und damit mit der Starterbatterie und dem Alternator verbunden wird.

VG
stef


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Re: Bordbatterien

Beitrag von basquebondissant » 02.06.2020 11:05

Oui au niveau du relais K1 nous avons le + de la batterie moteur qui arrive en 87 et repart vers La batterie de bord en 30...
Qui sait ce qu'il y a en 85 et 86?.. je cherche la masse commune pour mettre un booster...

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Wedge
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Wedge » 30.06.2020 19:21

Hallo James-Cook-Freunde,
bei uns hat sich eine der zwei Aufbaufbatterien kurz vorm Urlaub verabschiedet, so dass nun Ersatz her muss.
Dank des tollen Forums konnte ich mich bereits ausführlich in das Thema einlesen.

Eine Frage ist jedoch offen geblieben:
Gibt es einen Trick, wie man die zwei 30kg Blöcke am einfachsten aus der Schale im Wassertank bekommt?

Bin über jede Anregung dankbar!


Viele Grüße,
Allzeit gute Fahrt
Wedge
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Kasimir
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Kasimir » 30.06.2020 19:52

Hallo Wedge,

leg am besten eine robuste Decke auf den kleinen Absatz zwischen geöffneter Batterieklappe und Möbelkante. Da wuchtest du dann mit einem Ruck auf dem Boden kniend die Batterie drauf. Dort abgesetzt kannst du sie relativ gut stehend wegtragen.

Wenn der Rücken nicht mitmacht am besten irgendeinen vorbeilaufenden Halbstarken bemühen (;

Grüße
Kasimir
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Jürgen » 30.06.2020 20:19

Wedge hat geschrieben:
30.06.2020 19:21
Gibt es einen Trick, wie man die zwei 30kg Blöcke am einfachsten aus der Schale im Wassertank bekommt?
Hallo!
Es sind bei den Original Exide Batterien sogar mehr, knapp 33 kg pro Stück. Bei dem Modell befinden sich in der Mitte 2 schmale ,,Henkel'' welche hochgeklappt werden. Am besten den linken Henkel mit der linken Hand und den rechten natürlich mit der rechten Hand. Beherzt hochheben und keine Angst, die brechen nicht. Ein gewuchte ist es schon, etwas Kraft gehört schon dazu.
Laß die neuen Batterien sanft hineingleiten und nicht fallen lassen, der Wassertank könnte eine Beschädigung erleiden und den gibt es nicht mehr neu zu kaufen.
Gruß Jürgen
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Wedge
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Wedge » 03.07.2020 14:34

Hallo Kasimir, hallo Jürgen,
vielen herzlichen Dank für Eure Antworten.
Ich hab an den alten Batterien jeweils ein weißes, breites Textilband entdeckt und wollte sie daran herausheben.
Ich hab sogar an eine Art Flaschenzug gedacht, für den ich den Stahlträger nutzen wollte, an dem die Gurte befestigt sind.
Muss nochmal im Details schauen, bin mir nicht sicher, ob ich die 33kg beherzt gehoben bekomme.
Hat irgendjemand schonmal einen Flaschenzug oder ähnliches eingesetzt?

@Kasimir: Nach einem Halbstarken werd ich die Augen offenhalten :lol:

@Jürgen:
Genau, das Hinablassen sehe ich als sogar noch kritischer an.


Viele Grüße,
Allzeit gute Fahrt
Wedge
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Thomas S.
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Re: Bordbatterien

Beitrag von Thomas S. » 05.07.2020 11:03

Hallo Wedge,
wenn du die neuen Batterien nicht im Netz kaufen möchtest, dann fahr zum Batteriefachhändler deines Vertrauens und lass sie dir von ihm austauschen. Dann kann der Händler anschließend mit seinen Bandscheiben diskutieren und du hast keine Rückenschmerzen.

Gruß Thomas S.
309 D Autom., EZ.01/88, H-Kennzeichen
ein Auto kauft man mit Verstand, nach den Kriterien wie : Kofferraumvolumen, Verbrauch, Leistung, Anzahl Türen oder Sitzplätze.
Einen James Cook kauft man mit dem Herzen. :lol:

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