Hallo Bastelfreunde,
nachdem die Kiste wieder läuft wie sie soll und für den TÜV alles soweit i.O. ist, mache ich Schönheitsoperation im Aufbau.
Hat jemand eine gute Idee, wie ich die Risse und Applatzer reparieren kann?
Gruß der Who
Verkleidung im Aufbau
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JC 309 D BJ 1986
Motor 617.913
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Re: Verkleidung im Aufbau
Hallo,
nein, ich habe leider keine konkrete Idee für den Innenausbau.
>> Ich würde aber raten, den Dialog mit Bootsbauern / Seglerservice zu suchen, Thema: Restauration von "Oldtimern bzw. historischen Booten"
(mache ich gerade für eine "vorbeugende Pflege" des Daches und glaube persönlich, dass die mehr Ahnung haben als manch ein Fahrzeugaufbereiter beim Thema GFK / Gelcoat)
Viel Erfolg
Wolf
nein, ich habe leider keine konkrete Idee für den Innenausbau.
>> Ich würde aber raten, den Dialog mit Bootsbauern / Seglerservice zu suchen, Thema: Restauration von "Oldtimern bzw. historischen Booten"
(mache ich gerade für eine "vorbeugende Pflege" des Daches und glaube persönlich, dass die mehr Ahnung haben als manch ein Fahrzeugaufbereiter beim Thema GFK / Gelcoat)
Viel Erfolg
Wolf
| Conquerors of the useless riding JC 05/2005 316 CDI | 300 Ah LiFePO4, 170 Wp fix + 200 Wp foldable on 2 MPP 260s, LPG + add'l 12V cooler in trunk for 'drinks + food'ッ, RV-tech Heki, Wolfbox TriPro, cavity sealed, serviced with -`♡´-, no winter abuse |
Re: Verkleidung im Aufbau
Moin, leider ist der Ausbau der Verkleidung etwas aufwendig. Ich glaube, die Schränke müssen vorher raus.
Ohne Ausbau ist eine Reparatur kaum möglich, höchste etwas kaschieren.
Auf der Werkbank würde ich das Teil mit GFK reparieren und verstärken. Die Struktur anzupassen wird natürlich sehr schwer
Ohne Ausbau ist eine Reparatur kaum möglich, höchste etwas kaschieren.
Auf der Werkbank würde ich das Teil mit GFK reparieren und verstärken. Die Struktur anzupassen wird natürlich sehr schwer
1985er JC 309D mit 540.000km
Re: Verkleidung im Aufbau
Hat das Palstikding mal jemand rausgekloppt und vielleicht ein Regal eingesetzt?
Ich könnte mir auch eine eigene Konstruktion vorstellen. Hätte aber gerne mal ein paar Ideen.
Gruß der Who
Ich könnte mir auch eine eigene Konstruktion vorstellen. Hätte aber gerne mal ein paar Ideen.
Gruß der Who
JC 309 D BJ 1986
Motor 617.913
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- Registriert: 21.10.2020 09:09
- Wohnort: Braunschweig
Re: Verkleidung im Aufbau
Hallo Who,
Ausbau ist kein Hexenwerk, ein bischen Schrauberei an den Oberschränken, wie Andi schon geschrieben hat. Das Plastik-Formteil ist leider aus Hartkunsstoff und auch altersbedingt sehr brüchig. Wenn Du die fehlenden Teile noch hast, würde ich die mit einem passenden Kleber wieder zusammenpuzzeln und dann von der Rückseite aufrauhen und eine dünne bis mittlere Glasfasergewebematte auflaminieren, die entsprechend weit über die Bruchstellen ins "Gesunde" hinausragt. Das ist im Allgemeinen sehr stabil und trägt auch nicht viel auf. Sollten die Fehlstücke nicht mehr zur Verfügung stehen, würde ich auch mit Glasfasermatte arbeiten und an den Fehlstellen aus biegsamem Kunststoff eine Gegenform bauen, in die ich mit Trennmittel dazwischen reinlaminieren würde, anschließend feinspachteln mit Polyesterspachtel, schleifen und lackieren.....den Braunton wird man schon irgendwie treffen.
Oben an der Verkleidung sehe ich bei Deinem Foto eine Poppniete....ohne Unterlegscheibe!!! sowas ist Gift für bruchgefährdetes Kunststoffmaterial, weil die punktuellen Kräfte beim Anziehen der Niete zu hoch sind und das Material brechen lassen. Wenn, dann nur mit möglichst großer Unterlegscheibe, damit sich die Kräfte ein wenig verteilen. Bessser noch, Blechschrauben mit Gefühl anziehen, Abdeckkappe drauf......
Man könnte die gesammte Vorderkante der Verkleidung auch absägen und ein Passstück aus Holz oder Multiplex anfertigen. Ich habe so etwas für unseren T1 Aufbau in der Planung, da bei uns die Verkleidung hinten im Küchenbereich sehr gebrochen ist. Dort werde ich ca. 40 cm absägen und durch eine Dibond-Platte oder ein Edelstahlblech ersetzen im Umkreis des Kochers.
Viel Erfolg bei der Reparatur
und Gruß vom Arnd aus Braunschweig
Ausbau ist kein Hexenwerk, ein bischen Schrauberei an den Oberschränken, wie Andi schon geschrieben hat. Das Plastik-Formteil ist leider aus Hartkunsstoff und auch altersbedingt sehr brüchig. Wenn Du die fehlenden Teile noch hast, würde ich die mit einem passenden Kleber wieder zusammenpuzzeln und dann von der Rückseite aufrauhen und eine dünne bis mittlere Glasfasergewebematte auflaminieren, die entsprechend weit über die Bruchstellen ins "Gesunde" hinausragt. Das ist im Allgemeinen sehr stabil und trägt auch nicht viel auf. Sollten die Fehlstücke nicht mehr zur Verfügung stehen, würde ich auch mit Glasfasermatte arbeiten und an den Fehlstellen aus biegsamem Kunststoff eine Gegenform bauen, in die ich mit Trennmittel dazwischen reinlaminieren würde, anschließend feinspachteln mit Polyesterspachtel, schleifen und lackieren.....den Braunton wird man schon irgendwie treffen.
Oben an der Verkleidung sehe ich bei Deinem Foto eine Poppniete....ohne Unterlegscheibe!!! sowas ist Gift für bruchgefährdetes Kunststoffmaterial, weil die punktuellen Kräfte beim Anziehen der Niete zu hoch sind und das Material brechen lassen. Wenn, dann nur mit möglichst großer Unterlegscheibe, damit sich die Kräfte ein wenig verteilen. Bessser noch, Blechschrauben mit Gefühl anziehen, Abdeckkappe drauf......
Man könnte die gesammte Vorderkante der Verkleidung auch absägen und ein Passstück aus Holz oder Multiplex anfertigen. Ich habe so etwas für unseren T1 Aufbau in der Planung, da bei uns die Verkleidung hinten im Küchenbereich sehr gebrochen ist. Dort werde ich ca. 40 cm absägen und durch eine Dibond-Platte oder ein Edelstahlblech ersetzen im Umkreis des Kochers.
Viel Erfolg bei der Reparatur
und Gruß vom Arnd aus Braunschweig
Hauptsache: Daimler.......man gönnt sich ja sonst nichts! JC 1986 "Wanderdüne" 260000km (T1) ;