Wohnmobil Batterieerweiterung

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Meister Eder
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Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Meister Eder » 01.12.2019 16:58

Moin zusammen!

Mir ist am Wochenende der Gedanke gekommen, ob es möglich ist die Wohnmobilbatteriekapazität zu erweitern, indem ich eine weitere Lithium Batterie unter der Rücksitzbank, das Gewicht lassen wir erst einmal außer acht, unterbringe. Mein Gedanke dabei ist den Zeitraum der Autarkie zu erhöhen. Nun müßten die vorhandenen Batterien, die ich sowieso vorhabe gegen Lithium Batterien zu tauschen, mit der Batterie unter der Sitzbank verbunden werden, um sie in das Ladesystem mit einzubinden.

Ist von Euch vielleicht schon jemand auf die Idee gekommen, oder hat das vielleicht schon umgesetzt?

Ich wäre stark an Infos interessiert! Natürlich auch an Kritik und Anregungen!

Gruß

Holger :?:
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Boxerspezi
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Boxerspezi » 01.12.2019 20:46

Hallo Holger,
soll die Sitzbank nach Einbau der Batterie trotzdem noch verschiebbar bleiben?
Gruß
Boxerspezi
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von admin » 02.12.2019 00:38

Hallo Holger,
ich habe bei mir einen dritte Lithium Batterie verbaut. Allerdings habe ich einen NCV3, also keinen Platz in der Sitzbank. Meine ist im Kleiderschrank verbaut.

Gruß
Peter
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Meister Eder
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Meister Eder » 02.12.2019 10:12

Schonmal vielen Dank für die bisherigen Antworten!

Ja, die Rücksitzbank soll weiterhin nutzbar sein, also auch verschiebbar.
Wir nutzen den Platz unter der Rücksitzbank kaum.

Wie sieht der Einbau im Schrank aus und magst Du mal ein Foto einstellen und welche Kapazität hast Du verbaut?

Ich dachte daran eine 200 Ah Batterie zu verbauen. Bin mir nur nicht sicher, ob Gewicht und Maße passen, da muss ich nochmal Hand an legen.

Gruß
Holger
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Jürgen
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Jürgen » 02.12.2019 10:29

Hallo! Ich habe den selben Gedanken gehabt und auch schon vor einigen Jahren in die Tat umgesetzt. Ziel war auch erhöhte Unabhängigkeit. Allerdings habe ich das originale Gelbatteriepaket mit noch einmal zwei 85 Ah Batterien erweitert. Verbaut im Heckstauraum, parallel verbunden mit dem Originalpaket vorne mit 35 mm² OFC Kupferkabel und 175 A Hochlastsicherung. Hätte auch gerne moderne und leichte LiFePo4 Batterien genommen, aber die sind mir einfach noch zu teuer. Man hat jetzt weniger Platz im Heck und 65 kg mehr Gewicht, aber das war es mir wert. Gruß Jürgen
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Martin » 05.12.2019 12:03

Ich muss sagen, dass ich mit einem hochwertigen Solarpanel mit Sunpower Wafern auf dem Dach den ganzen Sommer keine Steckdose brauche, auch wenn ich nicht fahre. Wohlbemerkt muss dann gelegentlich die Sonne scheinen.
Habt ihr so hohe Stromverbraucher, dass ihr die Batterien leer bekommt?
Viele Grüße,
Martin
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Jürgen » 05.12.2019 12:48

Hallo Martin!
Kommt immer auf die Situation drauf an. Wenn ich meine Kinder besuche stehe ich immer bei denen vor dem Haus und wohne quasi auch im Cooki, weil ich sehr gut darin schlafen kann. Stromkabel über die Strasse ziehen klappt nicht, Motor laufen lassen oder umherfahren zum Batterie aufladen geht auch nicht. Solarleistung auf dem Dach habe ich 175 Watt, im Sommer gibt es keine Kapazitätsprobleme, trotz hohem Kühlboxstromverbrauch, aber in der Übergangszeit oder im Winter macht sich die zusätzliche Batteriekapazität schon bemerkbar, verlängert deutlich die Autarkie und dafür habe ich sie verbaut. Gruß Jürgen
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Meister Eder
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Meister Eder » 06.12.2019 12:53

Jürgen,

Genau das ist auch mein Gedanke gewesen. Im Sommer alles gut, aber sobald Herbst und Winter sich nähern, wird es schwieriger die Energy wieder rein zu holen, die man verbraucht. Bei einer Erneuerung der vorhandenen Exide Batterien, durch LifePo, kommt man schon auf etwa 240 AH. Rechnet man nun seine Verbraucher zusammen, kann man sich in etwa ausrechnen wie lange es möglich ist autark zu stehen.

Ich habe mir inzwischen mal die Rücksitzbank vorgenommen und die bietet ziemlich gut Platz für eine zusätzliche LifePo, mit 200 Ah. Diese Größe gibt es fast schon Standardmäßig, als „Paket“, um sie unter dem Beifahrersitz normalerweise verbauen zu können. Ich habe nur noch keine Lösung gefunden, um die Batterie mit dem System verbinden zu können, so daß die Funktion der Rücksitzbank erhalten bleibt!

Mit entsprechenden Solarzellen, 220Wp auf dem Alkoven sollten möglich sein, Plus ein Faltsolarmodul (Solar Swiss),bereits vorhanden, sind es dann etwa 330 Wp. Die 440 Ah sollten somit gut wieder gefüllt werden, vielleicht auch in der Winterzeit. So die Theorie! 8)
Spätestens Ladebooster und Landstrom werden die Batterien füllen und für eine gute Autarkie sorgen.

Gruß

Holger
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Dieter » 17.12.2019 15:13

Bist du sicher, dass du so enorm viel Kapazität benötigst, Holger? Die Lithium-Batterien kann man doch, soweit ich weiss, zu fast 100% entleeren, vgl. mit nur ca. 50% Entladetiefe bei Gel. Ausserdem laden die (auch mit einem 45A-Booster) sehr schnell auf.

Sollte ich mir mal Lithium gönnen wollen, würden mir 200Ah reichen, denke ich. Und die würd ich in die vorhandene Aussparung des FW-Tanks packen. Und im Winter dann, sollte ich frei stehen und Ah benötigen, den Motor mal ein Weilchen laufen lassen.
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Meister Eder » 18.12.2019 14:33

Hallo Dieter!

So habe ich auch gedacht, will mir die Erweiterung auf eine weitere Batterie, aber offen halten. Ob ich die 400 Ah benötige, das weiß ich auch noch nicht genau. Mir ist es nur wichtig, die Option zu haben und den Ladebooster voll ausnutzen zu können.

Wir sind immer einmal im Jahr, im Sommer, auf einem Festival in Hessen für eine Woche und dieses Jahr waren an einem Spitzentag 38 Grad im Schatten und der Kühlschrank zog ordentlich Strom. Ohne das Solarfaltmodul hätten wir nach einem Tag, was Strom angeht, ziemlich alt ausgesehen. Es läßt mich natürlich auch vermuten, das die Exide Batterien nach 16 Jahren so langsam den Geist aufgeben und wenn ich dann schon Geld investiere, soll es gleich vernünftig sein und ausreichend um möglichst lange autark stehen zu können.

Daher meine „Idee“ und Frage wie man sinnvoll die Kapazität erweitern kann und ob die Rücksitzbank dafür geeignet ist.

Gruß

Holger

P.S. Vielen Dank für Eure Anregungen und kritischen Fragen!
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von komposti » 19.12.2019 08:10

Moin Holger,

wie / wo wird denn das zusätzliche Faltmodul angeschlossen, bzw. integriert?

BG Thomas
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von Jürgen » 19.12.2019 08:55

Hallo Thomas! Ich habe zwar kein Faltmodul, aber das Faltmodul wird einfach parallel auf den schon vorhandenen Solarreglereingang mit aufgeklemmt, falls der ausreichend (W) dimensioniert ist und die zusätzliche Leistung verkraften kann. Ansonsten bringen einige Faltmodule auch einen eigenen Regler mit, der wird parallel auf den eigentlichen 12 Volt Bordstromkreis aufgeklemmt. Praktischerweise kann man sich im Außenbereich eine Steckdose anbauen wo man fix das Faltmodul ein- oder aussteckt. Es gibt da spezielle Verbindungen für den Solarbereich oder man bastelt sich was eigenes. Gruß Jürgen
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Re: Wohnmobil Batterieerweiterung

Beitrag von admin » 20.12.2019 15:10

Den folgenden Beitrag hatte Meister Eder am 19.12.2019 um 16:45 geschrieben. Siehe Umzug auf neuen Server
Meister Eder hat geschrieben:
18.12.2019 14:33
Hallo Dieter!
Jürgen hat es schon vorweggenommen und gut erklärt. Ich habe unser Faltmodul gleich mit passendem Laderegler zusammen gekauft, die von Solar Swiss haben einen wirklich guten Telefonkundenservice.

Den Regler habe ich auf der Innenseite der Verkleidung, oberhalb der Batterien verbaut. Das 6m Anschlußkabel zum Faltmodul gleich mitbestellt, gibt es auch in 12 m auf Wunsch. Der Beionetverschluß läßt sich schnell und einfach lösen. Mit wenig Aufwand läßt sich das Modul zusammen falten und hinter der Rücksitzbank verstauen.

Schaut auch gern mal bei André im Amumot Blog und Shop vorbei, dort ist es noch ausführlicher erklärt.
Darüber bin ich auf Solar Swiss gestoßen.

Gruß
Holger
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