Dachreperatur - GFK - Hilfe benötigt von kundigen Personen

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Allgemeine Technik-Fragen zum Wohnmobil gehören in die Rubrik "Modellübergreifend"
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Culinary Cook
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Dachreperatur - GFK - Hilfe benötigt von kundigen Personen

Beitrag von Culinary Cook » 03.04.2026 21:08

Das Camperdach meines schönen T1 309D (Automatik) mit originalem Westfalia-Ausbau wurde in Frankreich von einem bezahlten Parkservice zerstört. Wahrscheinlich sind sie bei der Überbringung mit voller Fahrt gegen eine Brücke gefahren. :shock:

Die Versicherung und Bekannte sagen, ich solle den Wagen verschrotten oder verkaufen. Ich denke aber, dass es doch eigentlich zu reparieren sein müsste. Nur habe ich leider gar keine Ahnung von GFK. Das Schöne ist, dass ich den Camper über den ADAC überall in Deutschland „liefern” lassen könnte. Also auch zu DIR, falls du Lust hast, den Camper mit mir zu reparieren. :)

Was ist passiert?
Ich habe einen bewachten Parkservice (Aeropark Riviera in Nizza– niemals buchen!) in Frankreich genutzt. Am 06.11.2025 wurde der Camper am Flughafen an den Parkservice übergeben. Bei meiner Rückkehr am 01.12.2025 fand ich das Dach des Campers komplett zerstört vor und im Inneren war überall Wasser. Durch den Aufprall war der Kühlschrank aus der Halterung gekippt und die Fahrradhalterung hinten am Camper war ebenfalls aus der Halterung gerutscht. Alles deutet darauf hin, dass der Parkservice mit dem Camper bzw. dem Camperdach irgendwo angefahren ist. Das Dach wurde nicht abgedeckt, sodass es knapp einen Monat lang hineingeregnet hat. Eine komplette Katastrophe, die in einen Gerichtsstreit enden wird.
Die französische Werkstatt, in der der Wagen seit Mitte Dezember steht, hat keinen Finger gerührt. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass mein Jahreswechsel nicht der beste war.

Ich freue mich über jede Unterstützung, Tipps oder Kontakte.
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Never ending project
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Re: Dachreperatur - GFK - Hilfe benötigt von kundigen Personen

Beitrag von Never ending project » 06.04.2026 16:24

Hallo culinary cook....?

Au weia, das tut weh! Ich denke, mit 20 bis 30 km/h wird da jemand wohl unter eine Kante gefahren sein.... wie ärgerlich! Ich bin nur autodidaktisch gebildeter Hobbybastler,aber die Reparatur eines solchen Schadens ist schon eine größere Nummer. Vielleicht, wenn überhaupt, für einen Yachtbauer, die kennen sich sicher am besten mit GFK aus. Hast Du daran gedacht, das Dach runterzunehmen und ein gebrauchtes draufzusetzen....auch das nicht wenig Arbeit, allein der Ausbau und das Lösen der Verklebung. Ich könnte mir auch vorstellen, daß sich bei dem Crash die Verklebung des Daches an einigen Stellen gelöst hat und es somit Nachfolge-Probleme bzgl. Undichtigkeit geben könnte, gerade vorne über den Türen und entlang der Frontscheibe ist die Verklebung sehr sensibel.
Eine große Herausforderung bei der Selbstreparatur dürfte die Zweischaligkeit des Daches sein und daß im Schadensbereich auch die GFK-Unterzüge der äußeren Schale einschließlich des einlaminierten Alustreifens einiges abbekommen haben. Außerdem dürfte es kaum möglich sein, das Gelcoat wieder vernünfig herzustellen um wenigstens nach außen eine geschlossene Ansicht zu erzielen (ok, man könnte eine gespachtelte GFK-Oberfläche auch abschließend lackieren, sodaß es kaum auffallen dürfte. Die Reparatur wäre für mich als Hobbyschrauber auf jeden Fall ein Probieren!. Gedankenspiel:
Um die äußere Schale wiederherzustellen und entsprechend zu stabilisieren müßte für mich auf jeden Fall die Innenschale in dem betreffenden Bereich raus....sauberer Schnitt mit Flex oder Feintool, so könnte man dann auch den beschädigten Bereich der Innenschale, der vermutlich deutlich kleiner als der der Außenschale ist, außerhalb des Fahrzeugs reparieren und dann zum Schluß das Teil wieder einkleben.
Bei der Außenschale dann die Kanten gerade schneiden, lose Dachteile entfernen und von einer Seite in Flucht bringen (z.B. durch aufgeklebte Holz oder Kunststoffprofile, aus biegsamen dünnen Kunststoff dann eine Art Negativform schaffen und diese dann mit Matten einlaminieren. Feinanpassung dann von außen mit Glasfaserspachtel und Feinspachtel. Bei der Innenschale entsprechend vorgehen; Teile wieder in ihrer ursprünglichen Lage fixieren und Fehlstellen mit GFK stabilisieren....wie gesagt, ein Gedankenspiel!
Ich denke Mal, daß der Wagen schon ein wirtschaftlicher Totalschaden ist und man von dem Schadenersatz kaum eine Instandsetzung durch einen Handwerksbetrieb wird bezahlen können.

Dennoch wünsche ich Dir viel Erfolg und gutes Gelingen bei der Reparatur Deines schönen alten James Cook

mit Gruß aus Braunschweig vom Arnd
Hauptsache: Daimler.......man gönnt sich ja sonst nichts! JC 1986 "Wanderdüne" 260000km (T1) ;

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